Nov 19

Haie in Nidderau – Ein Vortrag mit Biss

Über 150 interessierte Besucher fanden sich am 15. September 2012 in der Willi-Salzmann-Halle ein, als unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Gerhard Schultheiß der Vortrag „Räuber, Monster, Menschenfresser“ stattfand.

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Gerhard Wegner, Präsident der Haischutzorganisation und an diesem Abend Referent, moderierte den Multimediavortrag.
Die begrüßenden Eingangsworte des Abends übernahm Jörg Blättermann, Organisator der Veranstaltung und Tauchlehrer im ortsansässigen Tauchverein HLTC Nidderau e.V..
Anschließend hieß Bürgermeister Gerhard Schultheiß in seiner Rolle als Schirmherr die Zuschauer in Nidderau willkommen und unterstrich die Wichtigkeit des Natur- und Umweltschutzes.
Die Sponsoren Tauchfachgeschäft Aquanaut aus Frankfurt und Zini‘s Atemschutzwerkstatt aus Oberdorfelden präsentierten große und kleine Dinge aus der Taucherwelt in entspannter Atmosphäre bei Brezeln und Getränken.
Danach zog Sharkproject-Referent Gerhard Wegner sein Publikum mit interessanten Anekdoten, informativen Fakten und spektakulären Bildern in seinen Bann.

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Zunächst analysierte Gerhard Wegner, woher die allgemein vorherrschende Angst vor Haien eigentlich kommt. Zum einen bedient der Hai das Schema der Urängste der Menschen; zum anderen und dabei wesentlich größeren Teil werden diese Ängste durch Erziehung verstärkt. Dabei spielt die Darstellung des Hais in den Medien eine wesentliche Rolle.
So ist es z.B. medienwirksamer über einen Haiunfall zu berichten als über einen Menschen, der von einer herabfallenden Kokosnuss getötet wurde. Dabei geschieht Letzteres wesentlich häufiger. Und sollten Sie schon einmal im Lotto gewonnen haben, dann werden Sie bestimmt nicht mehr von einem Hai gebissen – denn diese Wahrscheinlichkeit ist rein statistische gesehen noch geringer, so die Aussage von Gerhard Wegner.
Wenn man über Haie spricht, erklärte der Präsident von Sharkproject e.V., dann kann man nicht alle Lebewesen dieser Artenbezeichnung über einen Kamm scheren. Es gibt Haie, die nur zehn Zentimeter groß sind und solche, die rund 14 Meter groß werden können und sich ausschließlich von Plankton ernähren.
Der „menschenfressende Hai“ passt da so gar nicht ins Bild. Zumal – so erfuhr das interessierte Publikum – der Mensch nicht ins Beuteschema der räuberisch lebenden Haie passt. Bei allen dokumentierten Haiunfällen wurde nie ein Mensch komplett aufgefressen. In der Regel lässt der Hai eine „Beute“ Mensch spätestens nach dem sog. Gaumenbiss wieder los. Mit dem Gaumenbiss testet das Tier, ob es eine schmackhafte Beute vor sich hat oder nicht. Wer in dieser Situation in der Lage ist, Ruhe zu bewahren, hat große Chancen diese Begegnung nahezu unbeschadet zu überstehen.

Gerhard Wegner erläuterte auch die wichtige Rolle des Topräubers Hai im Ökosystem Meer, der einem enorm hohen Fangdruck durch den Menschen ausgesetzt ist.
Im Grunde genommen ist es wie mit den Raubtieren an Land: Fällt der Haupträuber (wie z.B. die Wölfe in den einheimischen Wäldern oder der Löwe in den Steppen Afrikas) weg, vermehren sich seine üblichen Beutetiere sprunghaft. Ihr erhöhter Nahrungsbedarf dezimiert Lebewesen der nachfolgenden Stufe der Nahrungskette bis sie gänzlich verschwinden. Ein ganzes Ökosystem kollabiert.
Beim Ökosystem Meer wäre auch der Mensch davon betroffen. Jeder zweite Atemzug Sauerstoff, den wir einatmen, wir von den Photosynthese betreibenden Pflanzen im Meer produziert. Somit ist Haischutz gleich Meeresschutz und Meeresschutz gleich Umweltschutz.

Drei wichtige Erkenntnisse konnten sie Zuschauer in der Willi-Salzmann-Halle aus dem Vortrag mit nach Hause nehmen:
1. Haie fressen keine Menschen
2. Haischutz ist gleichzeitig auch Umweltschutz
3. 34.000 Haie sind in den vergangenen zwei Stunden von Menschen getötet worden

Ein Dank an dieser Stelle an die zahlreich erschienen Zuschauer, deren Eintrittsgelder zu 100% als Spende an Sharkproject e.V. gehen; an den Schirmherrn, Gerhard Schultheiß, der mit seiner Anwesenheit die Wichtigkeit der Veranstaltung unterstrich; an die beiden Sponsoren, deren Unterstützung den Vortrag ermöglichte; sowie an den Organisator Jörg Blättermann, der in Zukunft vielleicht wieder eine Veranstaltung zusammen mit Sharkproject e.V. für das interessierte Publikum in Nidderau ermöglichen kann, in dem die Gründe für das zahlreiche Töten von Haien durch den Menschen unter die Lupe genommen werden wird.

 

Nov 19

42. Offene Hessische Meisterschaften im Flossenschwimmen 2013

Wieder erfolgreiche Teilnahme des HLTC an den Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen 2013. 

Anfang 29. September 2013 fanden in Darmstadt die 42. Offenen Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen statt. Auch in diesem Jahr schickte der HLTC- Nidderau eine Abordnung von Tauchern und Flossenschwimmern nach Darmstadt, um an diesem Ereignis teilzuhaben. Die Schwimmer des HLTC waren sehr erfolgreich und konnten 7 Titel mit nach Hause bringen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

100m Flossenschwimmen – weiblich: 
Altersklasse S1 30 bis 39 Jahre: 2. Platz Esther Alix
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Marion Zander

100m Flossenschwimmen – männlich: 
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Uwe Zander

25m Streckentauchen – weiblich: 
Altersklasse HM2 Kinder bis 13 Jahre: 3. Platz Lina Zschiedrich
4. Platz Johanna Blättermann
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Marion Zander

25m Streckentauchen – männlich:
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Jörg Blättermann
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Uwe Zander

50m Flossenschwimmen – weiblich: 
Altersklasse S1 30 bis 39 Jahre: 1. Platz Esther Alix

50m Flossenschwimmen – weiblich: 
Altersklasse HM1 Kinder bis 11 Jahre: 2. Platz Ines Zschiedrich
3. Platz Iris Albrecht
4. Platz Paula Blättermann
Altersklasse HM2 Kinder bis 13 Jahre: 3. Platz Lina Zschiedrich
4. Platz Johanna Blättermann
Altersklasse HM3 Kinder bis 15 Jahre: 3. Platz Selina Hinkel
4. Platz Nele Dorn
Altersklasse S1 30 bis 39 Jahre: 2. Platz Esther Alix

50m Flossenschwimmen – männlich: 
Altersklasse HM1 Kinder bis 11 Jahre: 3. Platz Tom Zschiedrich
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Jörg Blättermann
3. Platz Thomas Tepper

Staffel 4X50m S5 – weiblich: 
1. Platz Staffel HLTC mit Marion Zander, Esther Alix, Marina Blättermann, Kerstin Zschiedrich.

Auf diesem Wege sei nochmals allen Athleten gedankt, für diese hervorragende Leistung und die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen. Zudem sei Thomas Tepper und Uwe Zander gedankt, die diesen Wettkampf immer verfolgt, die Termine eingeholt und die Anmeldung dafür übernommen haben.

Nov 19

41. Offene Hessische Meisterschaft im Flossenschwimmen 2012

Erfolgreiche Teilnahme des HLTC an den Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen 2012.

Anfang 07. Oktober fanden in Darmstadt die 41. Offenen Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen statt. Auch in diesem Jahr schickte der HLTC- Nidderau eine Abordnung von Tauchern und Flossenschwimmern nach Darmstadt, um an diesem Ereignis teilzuhaben. Die Schwimmer des HLTC waren sehr erfolgreich und konnten 13 Titel mit nach Hause bringen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

100m Flossenschwimmen – weiblich:
Altersklasse S2 über 40 Jahre: 2. Platz Kerstin Zschiedrich
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Marion Zander

100m Flossenschwimmen – männlich:
Altersklasse S2 über 40 Jahre: 1. Platz Michael Zschiedrich

Altersklasse S3 über 45 Jahre: 2. Platz Jörg Blättermann
3. Platz Matthias Hinke
4. Platz Burkhard Pölker
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Uwe Zander
Altersklasse S5 über 55 Jahre: 2. Platz Uwe Naumann

25m Streckentauchen – weiblich:
Altersklasse HM2 Kinder bis 13 Jahre: 2. Platz Selina Hinkel
3. Platz Nele Dorn
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Marion Zander

25m Streckentauchen – männlich:
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Jörg Blättermann
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Uwe Zander
Altersklasse S5 über 55 Jahre: 1. Platz Uwe Naumann

50m Flossenschwimmen – weiblich:
Altersklasse HM1 Kinder bis 11 Jahre: 2. Platz Johanna Blättermann
3. Platz Ines Zschiedrich

50m Flossenschwimmen – weiblich:
Altersklasse HM2 Kinder bis 13 Jahre: 1. Platz Selina Hinkel
3. Platz Nele Dorn
Altersklasse S2 über 40 Jahre: 3. Platz Kerstin Zschiedrich
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Marion Zander

50m Flossenschwimmen – männlich:
Altersklasse HM1 Kinder bis 11 Jahre: 5. Platz Tom Zschiedrich
Altersklasse S2 über 40 Jahre: 1. Platz Michael Zschiedrich
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 2. Platz Jörg Blättermann
4. Platz Burkhard Pölker
Altersklasse S4 über 50 Jahre: 1. Platz Uwe Zander
Altersklasse S5 über 55 Jahre: 1. Platz Uwe Naumann

100m DTG – männlich:
Altersklasse S3 über 45 Jahre: 1. Platz Jörg Blättermann

Staffel 4X50m S1 – weiblich:
1. Platz Staffel HLTC mit Johanne Blättermann, Ines Zschiedrich, Nele Dorn, Selina Hinkel.

Staffel 4X50m S2 – männlich:
1. Platz Staffel HLTC mit Uwe Zander, Matthias Hinkel, Uwe Naumann, Jörg Blättermann.

Bei diesen Hessenmeisterschaften hat Marion Zander vom HLTC ihr bisher bestes Ergebnis bei den Hessischen Meisterschaften eingefahren. Sie war damit in diesem Jahr gleich in 4 Disziplinen die schnellste Flossenschwimmerin in Hessen. Sie zeigte eine großartige Leistung bei den Wettkämpfen an diesem Tag und unterstrich damit, wie leistungsfähig man in unserer Sportart sein kann.

Auch die anderen Teilnehmer des HLTC haben, mit teilweiser starker Konkurrenz, sehr gute Leistungen erbracht. Hervorzuheben wäre hier besonders die Jugend der HLTC – Flossenschwimmerriege.

Auf diesem Wege sei nochmals allen Athleten gedankt, für diese hervorragende Leistung und die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften im Flossenschwimmen. Zudem sei Thomas Tepper gedankt, der diesen Wettkampf immer verfolgt, die Termine einholt und die Anmeldung dafür übernimmt.

Nov 19

Reisebericht zum Wochenende am Kulkwitzer See

Reisebericht zum Wochenende (3.10. – 5.10.2008) am Kulkwitzer See Herrlich!

Ein langes Wochenende das zu einer Tauchfahrt mit ”Tauchen bis zum Abwinken” einlädt! Besser kann es gar nicht passen! So waren meine Überlegungen im Vorfeld beim Organisieren der Reise.

Also: ”Rundruf” starten wer Interesse hat daran teilzunehmen, Zimmer reservieren, Tauchbasen ansprechen, Plätze in den Restaurants bestellen und noch weitere Kleinigkeiten bedenken. Bis wenige Tage vor Abfahrt kamen noch – aus unterschiedlichen Gründen – Absagen von bereits verbindlich gebuchten Zusagen. Zum Glück konnten jedoch alle reservierten Hotelbetten mit anderen Interessenten des Vereins belegt werden.

Dann der 3. Oktober: 19 Landtaucher machten sich Richtung Leipzig auf um gegen Mittag bei der wohlbekannten Pension einzutreffen. Alle kamen gut und wohlbehalten und fast pünktlich zur vereinbarten Zeit (Schuld war ein kleiner Stau) in Schkeuditz an. Nach Belegung der Zimmer fuhren wir zum See um dort erst einmal einen kleinen Snack im Restaurant ”Seeblick” zu uns zu nehmen. Nicht nur der Magen erhielt eine Aufgabe, auch die Kaumuskulatur (essen und reden) wurde angewärmt, damit diese den ”Schnuddel” beim Tauchen gut halten kann und er nicht durch Kälteeinflüsse verloren geht.

Mit wenigen Ausnahmen stiegen wir dann zum 1. Tauchgang in den See. Gute Sichtweite, guter Fischbestand und relativ gute Wassertemperatur hat uns dort empfangen. Dann kam jedoch der Augenblick der Wahrheit: Das anschließende Umziehen wurde doch recht ”schattig” und der größte Teil war danach schön durchgefroren. So wurde dann einstimmig beschlossen den angedachten Nachttauchgang zu Gunsten eines schönen Essens ausfallen zu lassen. Im Restaurant Athen in Schkeuditz wurden wir wieder herrlich verköstigt und konnten den Tag feucht-fröhlich ausklingen lassen.

Nach einem guten Frühstück am 2. Tag ging es dann wieder Richtung Kulkwitzer See. Auch an diesem Tag war es maximal 13 Grad (Lufttemperatur; die Wassertemperatur lag höher!) so dass wir nur am Vormittag unseren nassen Tauchanzug bestiegen und in den Fluten versanken. Nachmittags stand dann die Kultur auf dem Programm. Den größten Teil zog es zuerst zum Völkerschlachtdenkmal und danach zur russisch-orthodoxen Gedächtniskirche die aber leider – just als wir dort ankamen – geschlossen wurde. Am Abend traf sich die gesamte Gruppe im Leipziger Paulaner zum Tagesausklang.

Als dann auch am Sonntag dem 3. Tag die Temperatur immer noch so niedrig war, entschlossen wir uns direkt nach dem Frühstück die Heimreise anzutreten. Eigentlich hatten wir vor den Cospudener See im Süden von Leipzig kennen zu lernen da dieser angabegemäß auch über gute Sichtweiten verfügen soll. Na ja, vielleicht klappt es ja ein anderes Mal. Es war für mich ein sehr schönes Wochenende. Danke an alle Teilnehmer.

Euer Uwe R.

Nov 19

Nordhausen 2014 – Unterkunft des TSZ-Nordhausen fest in HLTC-Hand

Bei unserer diesjährigen Sommerferienfahrt zum Sundhäuser See haben wir alle Unterkünfte (3 Doppelzimmer und 3 Ferienwohnung) mit insgesamt 20 Personen mit Mitgliedern und Freunden des HLTC belegt. Die letztjährigen Fahrten waren zwar auch gut be-sucht, jedoch in diesem Jahr konnten wir damit einen neuen Massstab setzen.
Wer weiss, wie es weiter geht ;-)) !? Hat doch das Tauchsportzentrum bereits mit dem Bau einer neuen Bungalowanlage mit insgesamt 20 Betten begonnen die im nächsten Jahr bezugsfertig sein sollen. Ob wir es schaffen werden alles zu belegen?!?

Auch die Anzahl der mitgereisten Taucher hat sich gegenüber den Vorjahren gesteigert. Von den 20 Teilnehmern waren 14 Taucher bzw. Anwärter dabei.
2 Tauchlehrer, eine Übungsleiterin, 3 Gold-, 6 Silber-, 1 Bronzetaucher und ein Bronzeanwärter. Bei dieser Struktur des Ausbildungsstandes hatten wir so gut wie keine Probleme bei der Zusammenstellung der Buddyteams. „Lediglich“ beim Bronzetaucher und dem Anwärter musste ein Auge auf die Zusammensetzung geworfen und Hinweise zur maximalen Tauchtiefe gegeben werden.

Zum Wochenanfang hat unser Anwärter noch die ausstehenden Prüfungstauchgänge absolviert und konnte dann als „Frischgebackener Bronze“ ins tägliche Tauchgeschäft einsteigen. Allzeit Gut Luft dem jungen 1-Sterne-Taucher und ein dankeschön unserem TL-Jörg für die Abnahme der Prüfungstauchgänge.

Gleich am ersten Tag haben wir uns – nach dem obligatorischen „Eintauchen“ – dazu entschieden am Abend den ersten Nachttauchgang in Angriff zu nehmen. Den Organisatoren wurde noch einmal das Procedere von Nachttauchgängen erläutert, die Sicherungsmassnahmen eingeleitet und noch benötigte Lampen von der Tauchbasis ausgeliehen, so dass die Teams gegen 21 Uhr im dunklen See verschwinden konnten. Nach den abgesprochenen 30 Minuten kamen dann alle wieder wohlbehalten an die Wasseroberfläche und konnten von einem sehenswerten Tauchgang berichten. Da für einige dieser nachhaltig wirkte, wurde 2 Tage später noch einmal ein „Night-Dive“ durchgeführt.

Zwischenzeitlich haben wir uns im See auch bei Tageslicht umgesehen und waren wieder fasziniert vom Fischbestand, den Wracks, von „Nordhusia“ und den herrlichen Sichtweiten. Barsche, Spiegelkarpfen (kollossale Größe), Hechte, Flusskrebse und Störe (sind von einem Taucher gesehen worden) begegneten uns bei fast jedem Tauchgang. Insbesondere das Highlight des Sees, die nachgebaute Unterwasserstadt „Nordhusia“, wurde gerne von den Teams angetaucht.

Der Tauchbasisbesitzer hat es sich zur Aufgabe gemacht, historische Gebäude der Altstadt Nordhausens im entsprechenden Massstab nachzubauen und auf dem Grund des Sees zu verankern. Mittlerweile kann man dort eine Kirche, einen Friedhof mit Gräbern und einem Skelett, einen Teil der Stadtmauer und diverse Gebäude besichtigen. Und das Vorhaben ist noch nicht abgeschlossen; dies soll in 2016/2017 erfolgen. Wir wünschen dem Vorhaben weiterhin guten Erfolg!

So wie es sich für einen guten Tauchverein gehört stand an 1. Stelle natürlich das Motto: tauchen, tauchen, tauchen. Gut 70 Tauchgänge wurden in diesen knapp 5 Tagen absolviert und dabei jede Menge Erfahrung gesammelt.
Aber daneben haben wir uns auch kulturell weitergebildet. Einige nutzten die Tage zu einem Spaziergang in der Altstadt von Nordhausen und besichtigten dabei auch den Dom und die dazugehörende Krypta.
Des Weiteren stand die Besichtigung der Traditionsbrennerei der Stadt Nordhausen (die mit dem Huhn) auf dem Programm. Eine ehemalige Mitarbeiterin der Brennerei mit langjähriger Erfahrung (nicht nur im Beruf) hat uns auf sehr humorvoller Art die Geschichte der Brennerei und die Entstehung von Hochprozentigem näher gebracht. Die anschliessende Verköstigung hat dazu geführt, dass wir das Lager der Brennerei ein wenig „erleichtert“ haben. Es hat sehr, sehr gut geschmeckt ;-))) !

Als Organisator der Wochentour bekam ich zum Abschluss der Fahrt positive Resonanz bezüglich Unterkunft, Tauchbasis, See und – mit Einschränkung – Organisation. Eine Kritik die mich freut und anspornt da ich schon seit Jahren versuche, auch Einfluss auf das Wetter zu nehmen. Bisher hat es leider noch nicht geklappt. Noch müssen wir es so nehmen wie es kommt. Und somit muss ich (leider) immer wieder mit der „Einschränkung“ leben.
Liebe Taucherinnen und Taucher: Ich gebe mein Bestes. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr! – Vielleicht!

Gefreut hat mich auch, dass wieder „Neulinge“ zu begrüßen waren. Fünf Teilnehmer waren das 1. Mal in Nordhausen und waren genauso begeistert von Allem wie die „Alten“ Teilnehmer. Insbesondere die tauchenden „Ersttäter“ mit Marina & TL-Jörg waren von dem See ganz angetan.
Als Bestätigung des Reiseziels ist auch die fünfmalige Teilnahme von Ulrike & Jörg. Die Einzigen, die an allen Fahrten nach Nordhausen mitgemacht haben. Danke!

Und an unsere Jugend: Zielen üben! Aber bitte die richtigen Ziele aussuchen, sonst gibt es doch noch irgendwann eine kalte Dusche **g**.

Es war wieder mal eine schöne Woche mit Euch.

Euer
Uwe R.

Nov 19

Nordhausen 2013; war das ein toller Kurztrip!

Wettermäßig haben wir in diesem Jahr das große Los gezogen!
4 Tage lang nur Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 25 Grad. Was will man mehr!? Das habe ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht erhofft. Als Organisator ist man ja schon froh wenn es nicht regnet und die Temperaturen im „normalen“ Bereich liegen.
Im Gegensatz zu den vorherigen Fahrten haben wir in diesem Jahr nicht ein Wochenende gewählt, sondern sind von Montag bis Donnerstag in Nordhausen gewesen. In den letzten Jahren hat nämlich die Basis dermaßen starken Zuspruch erfahren, dass die Pension an den Wochenenden in den Sommermonaten überwiegend ausgebucht war. Dadurch hatten wir den Vorteil, dass der See an den Werktagen kaum von anderen Gästen/Tauchern aufgesucht wurde und wir somit tolle klare Sicht hatten.
Zu den bereits bekannten Wasserbewohnern kamen seit dem letzten Mal gleich zwei weitere (künstliche) Spots hinzu.
Zum einen findet man nun auf ca. 9 Metern ein weiteres Wrack (eine kleine Motoryacht) und die Unterwasserstadt „Nordhusia“ wurde um zwei Gebäude, mehreren Statuen und einen „Friedhof“ (alte Grabsteine und ein künstliches Skelett) erweitert. Ob die Erweiterung um einen Friedhof als „Tauchspot“ angemessen ist kann mit Sicherheit kontrovers diskutiert werden; ich hätte darauf verzichten können. Ansonsten macht es aber sehr viel Spaß durch die langsam wachsende Stadt zu tauchen und hier und da einige Fotos zu schießen.
In den wohlverdienten Tauchpausen haben wir es uns wieder gut gehen lassen und ausgiebig dekomprimiert und geschlemmt. Am ersten Abend haben wir bei Grillgut und Bier den Tag zünftig ausklingen lassen; am zweiten Abend waren wir wieder im nahe gelegenen Restaurant „Scheunenhof“, der nunmehr eine mexikanische Ausrichtung hat. Da wird nicht so 100 %ig vom Scheunenhof überzeugt waren, haben wir am dritten Abend es uns ganz einfach gemacht und haben den Pizza-Service beauftragt. Auch bei diesem „Tagesausklang“ ging es wieder feucht-fröhlich zu; Alle hatten ihren Spaß.

Das war nun die 5. Fahrt nach Nordhausen und wieder konnten wir eine größere Teilnehmerzahl als in den Jahren zuvor dafür begeistern. 15 Vereins- und Tauchkollegen haben den Kurztrip genossen und es kam wieder die Frage:
Und im nächsten Jahr?

„Schau´n mer mal !“, wie ein alter deutscher Kaiser schon sagte ;-)) !

Danke an alle Teilnehmer; mir hat es wieder Spaß gemacht den Kurztrip zu organisieren.

Lieben Gruß auch von Anke.

Euer
Uwe R.

Nov 19

Nordhausen 2012; wieder eine tolle Kurzreise!

Wiederholungstäter ist man ab und zu sehr gern.
Vor diesem Hintergrund wurde von mir für 2012 wieder eine Fahrt nach Nordhausen an den herrlichen Sundhäusersee organisiert; jedoch mit kleiner Änderung.
So fuhren wir in diesem Jahr erstmalig nicht direkt an einem Wochenende, sondern haben die ruhigen Tage innerhalb der Woche genossen. Zwar war der Anreisetag am Sonntagmittag, doch da fuhren die meisten der anderen Gäste der Tauchbasis bereits schon wieder nach Hause. Somit konnten wir ganz entspannt und ohne Rudelbildung am Sonntag die ersten Tauchgänge unternehmen.
Am Montag und Dienstag wurde es noch ruhiger und der See konnte von uns quasi alleine genutzt werden. Wie in den letzten Jahren waren es auch in diesem Jahr sehr schöne Tauchgänge bei gutem Fischbestand und guter Sicht. Insbesondere das von der Tauchbasis initiierte Projekt „Nordhusia“ nimmt langsam Form an und ist sehr imposant. Da müssen noch viele Arbeitsstunden investiert werden; für die Tauchgemeinde jedoch ein sehr gelungenes Vorhaben. Alles Gute an das Projektteam und ihre Macher.

Wie im letzten Jahr hatten wir witterungsbedingt das Glück auf unserer Seite. Anke und ich kamen am Sonntagmittag aus Richtung Osten angereist, wo es am Morgen noch ordentlich geregnet hat. Mit jedem Kilometer nach Nordhausen nahm der Regen ab, die Wolkendecke riss auf und die Sonne ließ sich blicken. Somit konnten wir – insbesondere unsere Nichttaucher – trockene und warme Tage am See verbringen.

Zum Schluss noch ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön an das Team der Tauchbasis und Pension; wir wurden wieder bestens versorgt (in jeglicher Hinsicht).

Danke für die schönen Tage an die „Wiederholungstäter“:
Jutta & Rolf, Rainer, Ulrike & Jörg, Erika & Volker, Gaby & Thilo, Anke
sowie an die „Ersttäter“: Claudia & Peter mit Tim und Felix.

Mir hat es ebenso viel Spaß gemacht wie euch.

Evtl. 2013 ?

Euer Uwe R.

Nov 19

Nordhausen 2011

Die bereits Ende letzten Jahres angekündigte Wochenendclubfahrt nach Nordhausen wurde in die Tat umgesetzt.

Am 1. Augustwochenende fuhren 13 HLTC´ler von Hessen Richtung Thüringen in die Kreisstadt Nordhausen um wiederum die herrliche Unterwasserwelt von Sundhäuser- und Möwensee zu erkunden. Zu den 8 „Wiederholungstätern“ aus dem letzten Jahr (Erika & Volker, Gudrun & Werner, Ulrike & Jörg, Anke & Uwe) gesellten sich Jutta & Rolf, Rainer sowie Gaby & Thilo. Die „Neuen“ staunten nicht schlecht, welch´ gute Infrastruktur die Basis zu bieten hat. Eine hervorragende Unterkunft, einen gut sortierten Tauchshop, ausreichende Sanitäranlagen für die Tagesbesucher und sehr kurze Wege zum See und Discounter (letzterer zur Deckung des täglichen Bedarfs, für die Oberflächenpausen und zur geselligen Abendrunde).

Insbesondere die prompte und schnelle Füllung unserer Pressluftflaschen durch die Basiscrew wurde von den „Ersttätern“ lobend angemerkt. Der Sundhäuser See zeigte sich in diesem Jahr von einer noch besseren Seite bzw. mit noch besserer Sichtweite. Hatten wir im letzten Jahr noch das Pech direkt zur Algenblüte abzutauchen (voran ging eine wochenlange Hitzephase), hatten wir in diesem Jahr sehr gute Sichtweiten. Auch auf 27 Metern kam man noch gut ohne Lampe aus. Nur zum Erkunden der Wracks oder zur besseren Betrachtung der Krebse in den Löchern muss-te die Leuchtquelle herangezogen werden.

Die Temperaturen unter Wasser waren bis zu 10 m Tiefe (ca. 17 Grad) recht angenehm. Danach brauchte man viel „Biopren“ bzw. war es angenehmer mit einem Trocki zu tauchen (um die 11 Grad). Oder man hatte einen guten Kerl in der Gruppe, der einem noch nicht so erfahrenen Taucher (erst knapp 1.000 TG) eine Eisweste leiht. Vielleicht hat dieser noch keine in seinem Equipment? *g* Viele Begegnungen mit Hechten (mini, midi und maxi), Karpfen, Rotfedern, Krebsen usw. haben die Tauchgänge zu herrlichen Erlebnissen gemacht. Insbesondere am Möwensee müssen sehr, sehr viele Krebse vorhanden sein (vom hörensagen; war selber nicht dort).

Nicht nur unter taucherischer Sicht war es ein gelungenes Wochenende. Das Wetter hat im Großen und Ganzen einigermaßen mitgespielt. Mit Aus-nahme am Abreisetag wo es zur Packzeit dermaßen geregnet hat, war es ansonsten trocken und bewölkt mit zwischenzeitlichem Sonnenschein. Die Temperaturen über Wasser reichten aus, um am 2. Abend bis Mitternacht in geselliger Runde zu dekomprimieren, diskutieren und „dumm´ Zeuch zu babbeln“. Lobend erwähnt werden muss auf jeden Fall die angeschlossene Pension an der Tauchbasis. Hervorragende Zimmer/Appartments und sehr guter Service beim ausreichenden Frühstück.

Auch der abendliche Restaurantbesuch im „Paulaner Scheunenhof“ hat zum „Wochenendwohlfühlgefühl“ viel beigetragen. Sehr gutes Ambiente, sehr gute regionale Küche und bester Service hat uns dort erwartet. Fazit: Uns hat es in Nordhausen sehr gut gefallen und es ist überlegenswert, ob es immer nur bei einem verlängerten Wochenende bleiben muss. Vielleicht kann man ja auch mal ein paar Tage länger dort verweilen. Der See und die Stadt laden auf jeden Fall dazu ein. Danke an Alle für das herrliche Wochenende.

Euer Uwe R.

Nov 19

Nordhausen 2010

Immer nur lesen, daß der Sundhäuser- und Möwensee in Nordhausen super zu betauchen sind reichte uns nicht. Wir wollten es mit den eigenen Augen sehen!

So fuhren wir elf HLTC`ler Ende Juli für drei Tage in den Südharz. Nach 2,5 Stunden sehr guter Anreise trafen sich Alle gegen Mittag an der Tauchbasis „Tauchsportzentrum Nordhausen“ zum Einchecken, denn: direkt neben der Tauchbasis wurden Unterkünfte mit 3 Doppelzimmer und 2 Appartements angeboten. Ein riesiger Vorteil. Direkt am Sundhäuser See mit zwei Einstiegsmöglichkeiten, direkt neben der Tauchbasis mit separatem Trockenraum und Möglichkeiten sein Equipment zu lagern und direkt neben einem Discounter um für Mahlzeiten zwischendurch und eventuellem „Nachtraining“ einzukaufen.

Wir wurden von einer sehr freundlichen und hilfsbereiten Tauchbasiscrew empfangen und in die „Sonderheiten“ der Basis und der Seen eingewiesen. Nach einem kurzen Einkaufsbummel (Waßer, Snacks und weiteren, sehr wichtigen Artikeln zum beßeren Dekomprimieren * g * ) wurden die Tauchutensilien herausgeholt und es ging ab in die „Fluten“ des Sundhäuser Sees. Zwar war das Wetter am 1. Tag nicht das Allerbeste (sehr wolkenverhangen und windig), jedoch war das Waßer sehr schön warm; jedenfalls bis zur Sprungschicht auf ca. 8 Metern. Die Sichtweite war derzeit relativ gering und nicht so wie sie in den Fachzeitschriften gepriesen wurde, jedoch mit den Seen in Herborn und Upstadt-Weiher verglichen sehr, sehr gut. Und wir dürfen nicht vergeßen: Unser Land hatte gerade eine 7-wöchige Hitzewelle hinter sich was sich auch auf die Waßerqualität unserer Seen ausgewirkt hat.

Den Tipp der Basis am Abend den „Paulaner Scheunenhof“ im benachbarten Ortsteil aufzusuchen haben wir – nach einer „Phase der inneren Einkehr“ – befolgt. Nach einem kurzen Fußmarsch haben wir ihn mit ganz leichten Anlaufschwierigkeiten gefunden. Eine sehr schöne und liebevoll eingerichtete ehemalige Scheune mit sehr freundlichem Personal und sehr gutem und schmackhaftem Eßen. Empfehlenswert! Insbesondere die Einrichtung mit ehemaligen landwirtschaftlichen Gerätschaften und Haushaltsgegenständen aus der „guten, alten Zeit“ trugen zum gemütlichen Ambiente bei. Die Anreise, das Tauchen, das gute Eßen und die obligatorischen Dekompreßionsgetränke verhinderten ein abschließendes Zusammensetzen an der Tauchbasis. Müde, satt und zufrieden verschwanden wir (am ersten Abend!) in unseren Unterkünften.

Der Sonntag begann um neun Uhr mit einem ausgedehnten und sehr leckerem Frühstück (auch von der Basis angeboten). Mittlerweile hat sich das Wetter auch stark verbeßert und die Sonne schien nicht nur über den Wolken. Von denen war nämlich nichts zu sehen. Eine kurze Absprache zwischen den einzelnen Tauchern und schnell haben sich die Pärchen/Gruppen zusammen gefunden. Ein Teil wollte zum benachbarten Möwensee, der andere blieb am direkten See der Tauchbasis. Alle hatten jedoch eins gemeinsam: sie wollten die Unterwaßerwelt erkunden und genießen. Die Einen mehr Hechte, Karpfen und Wracks, die Anderen mehr Flußkrebse. Und Alle hatten sehr schöne Tauchgänge. An diesem Tag konnten wir zwischendurch sehr gut die Sonne genießen und uns aufwärmen. Einige haben das auch für die kommenden Tagen sichtbar gemacht. Rote Nase und/oder Stirn bzw. Schulter waren sehr gut von weitem erkennbar. Unser Vorhaben am Abend wieder in den Scheunenhof zu wandern wurde leider durch einen technischen Defekt in der Küche des Restaurants zunichte gemacht, so daß wir uns nach einer Alternative umhören mußten. Die auch schnell gefunden wurde.

Direkt in der Altstadt von Nordhausen (Anm.: sehr, sehr schön!) haben wir einen „Italiener“ aufgesucht. Auch hier konnten wir sehr gut eßen und trinken. Da wir an diesem Tag früher mit dem Abendeßen begonnen haben, konnten wir uns danach noch gemütlich an der Unterkunft/Basis zusammen setzen und den Tag in geselliger Runde ausklingen laßen. Jeder zauberte noch etwas aus seiner „Vorratskiste“ und alle versuchten gemeinsam diese dann nicht verkommen zu laßen. Mit dem entsprechenden Resultat: wir wurden immer ausgelaßener und lustiger, blödelten herum und haben uns gegenseitig „durch den Kakao gezogen“. Spät in der Nacht mit einsetzender Kühle haben wir glücklich und zufrieden die Betten aufgesucht.

Am Montag haben wir nach dem wiederum leckeren und ausgedehnten Frühstück erst einmal „Klar Schiff“ gemacht (aufgeräumt, Leergut entsorgt, die Sachen gepackt und die Rechnung beglichen) bevor es zum letzten Tauchgang mit abschließenden Gruppenfoto ging. Auch hier lief alles Bestens und Alle kamen wohlbehalten wieder an Land so daß wir gegen Mittag Richtung Heimat starten konnten. Es war ein sehr schönes Wochenende, mit einer tollen Unterkunft/Basis und sehr viel Spaß mit der Gruppe. Auch hat sich herausgestellt, daß das verlängerte Wochenende Samstag/Montag fahrtechnisch beßer ist als Freitag/Sonntag. Wir sollten wieder dorthin fahren! Nächstes Jahr?

Euer Uwe R.

Nov 19

NaturaGart

Nachdem der 1. Termin im Juni diesen Jahres wegen verstärkter Algenblüte im Tauchpark NaturaGart in Ibbenbüren ausfallen musste, haben wir uns am letzten Septemberwochenende Richtung Norden begeben um diesen – künstlich angelegten – See zu erkunden.

Überzeugt davon, dass der Straßenverkehr am Samstag Vormittag Richtung Norden nicht sonderlich aufregend sein wird haben wir uns um 8 Uhr in Bewegung gesetzt und wollten die rd. 300 Kilometer locker in 2 ½ Stunden bewältigen. Leider kam es, wie so oft, anders: Vollsperrungen wegen Straßenbauarbeiten, hohes Verkehrsaufkommen, kleinere Baustellen, Herbstferien in NRW; die letzten Teilnehmer trafen somit erst kurz nach 12 Uhr in Tecklenburg ein.

Die freundliche, fast schon herzliche Begrüßung durch Frau Philipp von der Jugendbildungsstätte und ihre unkomplizierten Lösungen bei organisatorischen Änderungen hat uns schnell die längere Anreise vergessen lassen. Nach der Zimmerbelegung machten wir uns dann auf in Richtung Ibbenbüren zum NaturaGart Tauchpark. Dort musste erst einmal das Organisatorische geklärt (wo zieht man sich um; wo ist der Einstieg; wo lässt man seine Flasche füllen; etc.) und die Formalitäten erledigt werden (Tauchtauglichkeit vorhanden?, Ausbildungsstand, Anzahl Tauchgänge, Teamzusammenstellung). Nach einem ausgiebigen Briefing durch die diensthabenden Tauchlehrer des dort beheimateten Vereins konnte es endlich ins Wasser gehen.

Alle waren überrascht über die „Weitläufigkeit“ des Areals, hatte man doch erst einmal – nach einem Blick auf die Karte – den Eindruck, dass das Gebiet schnell mal „abgetaucht“ werden kann. Denkste! Selbst am Sonntag mittag nach dem letzten Tauchgang waren noch „weiße Stellen“ (Areale, die noch nicht betaucht wurden) bei den Meisten festzustellen. Die unterschiedlichen Bereiche wie Grotten, Höhlen, Tempelvorplatz oder Wrack haben Alle fasziniert und reizen zu Wiederholungstauchgängen. Überrascht waren wir über die „Zutraulichkeit“ der „dauerhaften Seebewohner“. Sowohl Karpfen als auch Störe suchten die Nähe der Taucher und schwammen sehr dicht an uns vorbei. Ich persönlich war erst einmal erschrocken als ein Stör direkt an meiner Maske vorbei schwamm, zumal die Tiere auch nicht gerade klein sind.

Rundum zufrieden haben wir uns am Samstag Abend zum Essen im Fabula in Tecklenburg zusammen gesetzt, den Tag und die Tauchgänge Revue passieren lassen und uns das Dekobier/-wein schmecken lassen. Obwohl der Wettergott es nicht allzu gut mit uns gemeint hat (s. Titel) war es ein sehr schönes Wochenende und Alle sind wohlbehalten wieder zu Hause angekommen. Besonders gefreut hat mich die Tatsache, dass alle 3 Tauchlehrer und 4 von unseren 5 Übungsleitern des Vereins teilgenommen haben und somit für optimale Teamzusammenstellungen gesorgt haben. Danke an alle Teilnehmer!

Euer Uwe R.

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