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Nov 19

Reisebericht zum Wochenende am Kulkwitzer See

Reisebericht zum Wochenende (3.10. – 5.10.2008) am Kulkwitzer See Herrlich!

Ein langes Wochenende das zu einer Tauchfahrt mit ”Tauchen bis zum Abwinken” einlädt! Besser kann es gar nicht passen! So waren meine Überlegungen im Vorfeld beim Organisieren der Reise.

Also: ”Rundruf” starten wer Interesse hat daran teilzunehmen, Zimmer reservieren, Tauchbasen ansprechen, Plätze in den Restaurants bestellen und noch weitere Kleinigkeiten bedenken. Bis wenige Tage vor Abfahrt kamen noch – aus unterschiedlichen Gründen – Absagen von bereits verbindlich gebuchten Zusagen. Zum Glück konnten jedoch alle reservierten Hotelbetten mit anderen Interessenten des Vereins belegt werden.

Dann der 3. Oktober: 19 Landtaucher machten sich Richtung Leipzig auf um gegen Mittag bei der wohlbekannten Pension einzutreffen. Alle kamen gut und wohlbehalten und fast pünktlich zur vereinbarten Zeit (Schuld war ein kleiner Stau) in Schkeuditz an. Nach Belegung der Zimmer fuhren wir zum See um dort erst einmal einen kleinen Snack im Restaurant ”Seeblick” zu uns zu nehmen. Nicht nur der Magen erhielt eine Aufgabe, auch die Kaumuskulatur (essen und reden) wurde angewärmt, damit diese den ”Schnuddel” beim Tauchen gut halten kann und er nicht durch Kälteeinflüsse verloren geht.

Mit wenigen Ausnahmen stiegen wir dann zum 1. Tauchgang in den See. Gute Sichtweite, guter Fischbestand und relativ gute Wassertemperatur hat uns dort empfangen. Dann kam jedoch der Augenblick der Wahrheit: Das anschließende Umziehen wurde doch recht ”schattig” und der größte Teil war danach schön durchgefroren. So wurde dann einstimmig beschlossen den angedachten Nachttauchgang zu Gunsten eines schönen Essens ausfallen zu lassen. Im Restaurant Athen in Schkeuditz wurden wir wieder herrlich verköstigt und konnten den Tag feucht-fröhlich ausklingen lassen.

Nach einem guten Frühstück am 2. Tag ging es dann wieder Richtung Kulkwitzer See. Auch an diesem Tag war es maximal 13 Grad (Lufttemperatur; die Wassertemperatur lag höher!) so dass wir nur am Vormittag unseren nassen Tauchanzug bestiegen und in den Fluten versanken. Nachmittags stand dann die Kultur auf dem Programm. Den größten Teil zog es zuerst zum Völkerschlachtdenkmal und danach zur russisch-orthodoxen Gedächtniskirche die aber leider – just als wir dort ankamen – geschlossen wurde. Am Abend traf sich die gesamte Gruppe im Leipziger Paulaner zum Tagesausklang.

Als dann auch am Sonntag dem 3. Tag die Temperatur immer noch so niedrig war, entschlossen wir uns direkt nach dem Frühstück die Heimreise anzutreten. Eigentlich hatten wir vor den Cospudener See im Süden von Leipzig kennen zu lernen da dieser angabegemäß auch über gute Sichtweiten verfügen soll. Na ja, vielleicht klappt es ja ein anderes Mal. Es war für mich ein sehr schönes Wochenende. Danke an alle Teilnehmer.

Euer Uwe R.